TERVETULOA – WILLKOMMEN

Hervorgehoben

Die DFG – Ihr Partner, wenn es um Finnland geht

Die Deutsch-Finnische Gesellschaft (DFG) ist mit über 10.000 Mitgliedern die drittgrößte der Deutsch-Ausländischen Freundschaftsgesellschaften.
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Die DFG bundesweit bietet nicht nur das organisatorische Dach für zur Zeit 68 Deutsch-Finnische Städtepartnerschaften sondern bietet über die Landes- und Bezirksvereine unter anderem Anlaufstelle für Finnen, die in Deutschland ihren zeitweiligen oder auch dauerhaften Lebensmittelpunkt eingerichtet haben und für Deutsche, die auf unterschiedliche Art Beziehungen zu Finnland pflegen, ausbauen oder auch einfach ein ausgeprägtes touristisches Interesse an Finnland entwickelt haben.

Die Beweggründe, sich in der DFG zu engagieren sind so vielfältig wie die Zahl der Seen in Finnland, ein Ziel eint jedoch alle: wir wollen die Völkerverständigung ausbauen, das friedliche Miteinander pflegen, das Zusammenwachsen vertiefen und die Neugier an Land und Leuten wach halten!

Auf den folgenden Seiten erfahren Sie mehr über uns und können bei Interesse auch gleich auf diesem Wege Mitglied werden. Wer unentschlossen aber neugierig geworden ist, den laden wir gern zu einen unserer nächsten Veranstaltungen ein.  Über die Seite „Aktuelles“ finden Sie schnell unsere nächsten Aktivitäten.

Die DFG – Unsere Geschichte, Ziele und Aufgaben

Wie kann man Mitglied der DFG werden?

Wo ist die DFG?

DFG – Ihr Partner wenn es um Finnland geht

Jubiläum 100 Jahre Finnland

Die Vorweihnachtszeit wirft wieder ihre Schatten voraus, in Finnland beginnt damit die Zeit der Pikkujoulu-Feiern. Und in diesem Jahr steht uns noch ein besonderes Datum bevor: Am 6.12. wird die Republik Finnland 100 Jahre alt, und das wird natürlich auch in der DFG gefeiert.

Zum Jubiläum 100 Jahre Finnland möchten wir einladen zu einem Konzert in Gera

am Samstag, dem 9. Dezember 2017 um 18.00 Uhr

in der Musikschule „Heinrich Schütz“ Biermannplatz 1, 07548 Gera

Das Konzert wird dargeboten von den beiden finnischen Musikerinnen Riikka Timonen (Gesang) und Senni Eskelinen (E-Kantele). Riikka hat eine aussergewöhnliche Stimme und hat mehrere Jahre in der bekannten finnischen Frauenband Värttinä gesungen, die in Deutschland schon mehrere Tourneen veranstaltet hat. Senni gilt als eine der besten Kantelespielerinnen Finnlands, kann mit ihrer E-Kantele ein ganzes Kantele-Orchester imitieren und präsentiert ein Repertoire von alter karelischer Volksmusik bis zu Progressive-Rock.

Zum Eintritt wird ein Unkostenbeitrag von 10,-€ erhoben.

Dieses Konzert möchten wir wärmstens empfehlen. Mehr finnischer Klang geht kaum.

Freundliche Grüße
Terveisiä

Weiße Nächte im Norden Europas

Vertraut und doch fremd – DFG Thüringen auf Reisen

Gera. Wie es sich anfühlt, wenn es im Sommer nachts nicht mehr richtig dunkel wird, das wollten die Mitglieder der Deutsch-Finnischen Gesellschaft Thüringen im Sommer 2017 wieder einmal persönlich erleben. Der kleine, rührige Verein war 2003 das letzte Mal gemeinsam nach Finnland gereist – damals in Geras Partnerstadt Kuopio. Jetzt ging es anlässlich des 100. Geburtstages Finnlands nach Helsinki, mit einem Abstecher ins benachbarte Tallinn.

Zur Sommersonnenwende machte sich eine Schar von 30 Finnland-Begeisterten auf den Weg. Man sah die beeindruckend schöne Finnische Hauptstadt, lernte in Espoo viel Historisches und genoss am Wasser in Helsinki abends um 10 Uhr das sonnenbeschienene Stadtleben. Da viele aber auch neugierig waren, was die Brudervölker der Esten und Finnen unterscheidet, nutzte man die Gelegenheit, mit der Fähre über die Ostsee einen kurzen Abstecher ins benachbarte Estland nach Tallinn zu machen, das im Mittelalter Reval hieß. Zwischen Finnen und Esten gibt es viel Ähnlichkeit, was Sprache und Lebensweise betrifft.

Das gegenseitige Kennenlernen und die Begegnung von Deutschen und Finnen und die Pflege deutscher und finnischer Kultur sind erklärte Ziele des Vereins. »Finnland-Reisen gehören absolut dazu, wenn man dieses schöne Land und seine Menschen verstehen will«, so die Thüringer Landesvorsitzende Doris Oswald. Vor allem die Stimmung in den weißen Nächten sei schwer zu beschreiben. »Am spiegelglatten Wasser sitzen und gegen elf die Sonne untergehen sehen, da denkst Du schon mal ganz anders über uns hier in Gera und unsere hektische Welt nach«, ergänzt der Geraer Bezirksvorsitzende Torsten Blau. Auf jeden Fall seien die Finnen zwar manchmal schwermütig, aber zumindest im hellen Sommer keine Kinder von Traurigkeit. Entsprechend toll war auch die Stimmung auf der Reise. Eine Winterreise steht indes noch aus.

Doch der gemeinnützige Verein hat noch mehr zu bieten, als Informationen und Reisen nach Finnland. Beim regelmäßigen Stammtischen kommen viele Mitglieder zusammen. Um die Weihnachtszeit wird das Pikkujoulu gefeiert, Konzerte werden nach Thüringen geholt und Lesungen veranstaltet. Im Sommer feiert man das Juhannusfest – zumindest, wenn nicht wie 2017 die meisten Mitglieder gerade in Finnland sind! Weitere Ideen wurde auf der Reise besprochen. So soll zukünftig noch mehr typisch Finnisches gezeigt und auch in dieser Hinsicht zur Völkerverständigung beigetragen werden. Finnland-Interessierte sind herzlich willkommen.

Pikkujoulu-Feier

Am 09.12.2017 findet unsere jährliche Pikkujoulu-Feier unter dem

Motto „Verein trifft Verein“ gemeinsam mit dem Förderverein der Musikschule

Heinrich Schütz in der Musikschule in Gera statt. Details werden noch mitgeteilt.

Der Ball rollt wieder zum zweiten Stammtisch des Jahres!

Liebe Freunde,

im Auftrag des Vorstandes darf ich Euch zum nächsten Stammtisch einladen:DSC00011

Am Mittwoch, 03.02.2016 um 18:00 Uhr in Resis Volltreffer Bowling, Berliner Str. 157, 07546 Gera (www.bowling-gera.de)

Ihr könnt direkt am IHK-Bildungszentrum vorbei fahren und vor Resis parken.
Es dürfen eigene Schuhe verwendet werden – aber keine Straßenschuhe!
Ein paar Minuten vorher ankommen schafft Vorlauf für den pünktlichen Start.

Schön wäre eine Rückmeldung der Teilnehmer zur Planung der Bahnen.
3 Bahnen sind vorbestellt. Sollten mehr oder weniger als geplant teilnehmen, dann muss ich schnell korrigieren.

Wer also nicht erst auf den Anruf von Roland wartet und per email Bescheid gibt, macht es uns leichter.
Denkt bitte daran, dass wir im Anschluss die Jahresaktivitäten besprechen wollen, also sollten spätestens bis zum Stammtisch Eure Vorschläge mitgeteilt werden.
Bis dahin eine gute Zeit!

Lämpimät terveiset!
Klaus Franke
im Auftrag des Vorstandes
Deutsch-Finnische Gesellschaft Gera e.V.

Erster Stammtisch des neuen Jahres

20160107_110759Turnusmäßig am ersten Mittwoch des Monats ist Stammtischtag für die DFG Gera. So trafen sich die Unentwegten und Erreichbaren am gestrigen 06.01.2016 zum Stammtisch im Geraer „Paulaner“ und berieten über die Aufgaben und Termine des neuen Jahres.

Zunächst wünschte der Vorsitzende Torsten Blau allen Anwesenden ein erfolgreiches und gutes neues Jahr und vor allem „Gesundheit, Gesundheit, Gesundheit“. Selbstredend gilt dieser Wunsch auch für alle Mitglieder der DFG in Thüringen. Wie wichtig der Wunsch ist, erfuhren die Anwesenden aus der Mitteilung über die Erkrankung zweier Mitglieder, die den Jahreswechsel im Krankenhaus verbringen mussten. Deshalb auch von hier aus an Klaus Rudolph und Torsten Weiß die herzlichsten Genesungswünsche!

Torsten Blau zog ein Fazit über die letzten Aktivitäten im alten Jahr und bedankte sich vor allem für den Einsatz der fleißigen Aktiven beim Verkauf auf dem Stand zum Adventsmarkt und der Vorbereitung des Pikku Joulu Festes. Für die Vorhaben des neuen Jahres, welches in der DFG-Arbeit auch im Zeichen des 150. Geburtstages von Jan Sibelius und des 100-jährigen Bestehens der Finnischen Republik steht, wurden alle Mitglieder aufgerufen bis zum nächsten Stammtisch am 03. 02.2016 Ideen und dazugehörige Verantwortlichkeiten an den Vorstand einzureichen. Beim nächsten Stammtisch wird darüber beraten und der Terminplan aufgestellt.

Jetzt schon fest steht der Termin für ein Konzert der Thüringer Konzertreihe mit Werken von Jan Sibelius in Gera. Am 22.04.2016 werden die Akteure ihr Programm im Barocksaal des Heimatkundemuseums aufführen. Weiter Spielorte werden Weimar, Erfurt und Suhl sein. Details dann in einem gesonderten Hinweis.

Einen Veranstaltungshinweis an alle Interessierten auch gleich an dieser Stelle: das überaus beliebte Neujahrskonzert findet in diesem Jahr am 16.Januar im Geraer Rathaussaal mit zwei Spielzeiten statt. Erste Vorstellung um 17:00 Uhr und die Zweite um 10:00 Uhr. Die immer wieder große Nachfrage empfiehlt trotz der zwei Vorstellungen rechtzeitige Kartenvorbestellung!

 

Schloß Ettersburg

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Jean Sibelius und seine Nachfolger

Sonntag, 4. Oktober, 17 Uhr (Gewehrsaal) und 19 Uhr (Schlosskirche),
Eintritt für jedes Konzert 15 €, für beide Konzerte 25 €

Es musizieren Annikka Konttori-Gustafsson (Klavier), Senja Konttori (Violoncello) und Kaj-Erik Gustafsson (Orgel) aus Finnland. Es erklingt bekannte Kammermusik von Jean Sibelius, außerdem Werke von Sulo Salonen, Erkki Salmenhaara und Kaj-Erik Gustafsson.

Als erstes Land in Europa testet Finnland das Bedingungslose Grundeinkommen

Die neue finnische Regierung hat als erste in Europa beschlossen, ein Experiment mit dem Konzept des Bedingungslosen Grundeinkommens (BGE) umzusetzen. Genaue Details zu den Plänen, die im Koalitionsvertrag verankert wurden, sind noch nicht bekannt. Rund 80 Prozent der Finnen halten den Versuch dennoch für eine gute Idee. Verschiedene andere Tests eines BGE, beispielsweise in Kanada und Afrika, zeigen, dass die Idee funktionieren kann.Die Debatte um ein Bedingungsloses Grundeinkommen (BGE) wird auch in Deutschland, wo ein verkorkstes Hartz- IV-System derzeit noch den sozial-staatlichen Standard darstellt, lebhaft diskutiert. Befürworter der Grundeinkommens-Idee sind gut vernetzt und werben aktiv für ihre Idee. Gleichsam gilt Deutschland nicht unbedingt als experimentierfreudig in finanz-politischen Angelegenheiten. Wenig erstaunlich ist es da, dass nun zunächst in der europäischen Peripherie, nämlich in Finnland, die Idee in der Realität getestet werden soll.

Die Vorschläge der Höhe des finnischen Test-BGE reichen von 440 Euro bis 1.166 Euro. Bereits 1974 bewies die kanadische Stadt Dauphin, dass die Idee durchaus erfolgreich sein kann. Dort führte ein BGE-Experiment mit 1.000 Familien zu zahlreichen positiven Effekten. Nicht nur mussten die Teilnehmer als Folge geringeren ökonomischen Drucks seltener zum Arzt und senkten damit auch die Kosten für das Gesundheitssystem, auch erreichten die Kinder der Familien überdurchschnittlich hohe Schulabschlüsse. In einer Studie wurde Dauphin später „die Stadt ohne Armut“ genannt. Auch in Afrika gab es bereits erfolgreiche BGE-Versuche

Das Bedingungslose Grundeinkommen ist ein Konzept mit Sprengkraft, stellt es doch bisherige Dogmen der Sozialstaatsidee radikal in Frage. Die Idee klingt zunächst einfach: Jeder Mensch soll eine staatliche Grundsicherung erhalten, unabhängig von Alter, Geschlecht, Vermögen, Ausbildung oder Tätigkeit – bedingungslos eben. Befürworter verweisen nicht nur auf eine Zunahme individueller Handlungsmöglichkeiten und massive bürokratische Einsparungen im Vergleich zu gängigen Sozialstaatsmodellen, für viele Verfechter eines Grundeinkommens spielen auch ethische Fragen eine Rolle. Die Grundversorgung eines Menschen soll nicht abhängig von dessen ökonomischer Leistungskraft sein, sondern generell – als gesellschaftliche Aufgabe – gesichert werden. Für viele stellt ein Bedingungsloses Grundeinkommen auch eine Absage an die Konkurrenz- und Leistungsgesellschaft dar.

Gegner eines Bedingungslosen Grundeinkommens finden sich vor allem in zwei Lagern: Bei klassischen Marxisten und Gewerkschaftern, die oft Arbeit als das Maß aller Dinge ansehen, und ihre „Klasse“ ins Hintertreffen geraten sehen, sowie bei dogmatischen, marktradikalen Libertären, für die jedwede staatliche Umverteilung (so auch Steuern) gleichbedeutend ist mit Diebstahl. Nach Abwägung aller Argumente, kann das Konzept aber als durchaus sinnvoll erachtet werden. Anstatt diese Fragen jedoch nur im theoretischen Rahmen zu behandeln, macht es durchaus Sinn sich die Ergebnisse des finnischen Experiments genauer anzuschauen sowie weitere Experimente dieser Art auf den Weg zu bringen.

Quelle: http://www.rtdeutsch.com/24207/international/als-erstes-land-in-europa-testet-finnland-das-bedingungslose-grundeinkommen/

Finnische Ausbilder interessiert an Erdwärmetechnik

  

Lehrkräfte des größten Erwachsenenbildungszentrums aus Finnland tourten gestern durch Ostthüringen. Die Paitzdorfer Firma Rohn hatte eine Besichtigungsfahrt organisiert.

Von Steffen Beikirch
Gera. Wenn acht Männer vor einem schwarzen Loch hocken und interessiert hinein schauen, dann muss es etwas Technisches sein. Gestern Mittag spielte sich genau diese Szene in der Geraer Franz-Petrich-Straße 92 ab.

Auf der Baustelle waren Matti Vesalainen und seine Kollegen von der Einrichtung Amiedu aus Helsinki zu Gast. In dem Erwachsenenbildungszentrum gehen pro Tag 4000 Studenten ein und aus, sagt Vesalainen. Sie werden dort qualifiziert und auch zu Berufsabschlüssen geführt. Darunter Migranten und Menschen mit Handicap.

In Deutschland weilten die Lehrkräfte eine Woche zu Weiterbildungszwecken.

Sie besuchten unter anderem eine Fachhochschule in Berlin, die TU Dresden und die Paitzdorfer Firma Rohn. Geschäftsführer Jens Dietrich hatte eine Baustellen-Rundreise organisiert. In Gera stellte er die Erdwärme-Nutzung in einem Mehrfamilienhaus vor. Das Besondere: Die Geothermie-Bohrungen fanden direkt unter dem späteren Haus statt. Vier Leitungen bringen aus 90 Metern Tiefe zehn Grad Celsius in den Keller.

Zwei Wärmepumpen mit einer Leistung von jeweils zehn Kilowatt machen daraus später 35 bis 38 Grad, die dann auf die Fußbodenheizungen im gesamten Haus verteilt werden. Die Finnen waren begeistert von der Technik – und auch von dem Aufwand, den die Deutschen bei der Altbausanierung betreiben.

Doris Oswald neue Vorsitzende

Die Deutsch-Finnische Gesellschaft Thüringen hat einen neuen Vorstand. Dieter Hischer, der langjährige Geraer Vorsitzende trat aus persönlichen Gründen nicht wieder für dieses Amt an.

Gera/Schmalkalden. Die Deutsch-Finnische Gesellschaft (DFG) Thüringen hat eine neue Vorsitzende. Aus den Reihen der Vereinsmitglieder wurde Doris Oswald ausgewählt, den Thüringer Landesverband künftig zu leiten. Sie gilt als eine der „guten Seelen“ der DFG.
Ansonsten brachte die turnusmäßige Wahlversammlung, die die DFG bei ihrem Besuch der Landesgartenschau in Schmalkalden durchführte, keine Veränderungen im Vorstand, wie der Verein mitteilte.
Es ist 17 Jahre her, dass in Gera die DFG neu gegründet wurde, um in Thüringen aus einigen versprengten Mitgliedern dieses zweitgrößten Freundschaftsvereins der Bundesrepublik eine handlungsfähige Organisation zu machen. An der Spitze stand von Anfang an Dieter Hischer, der nun aber aus persönlichen Gründen sein Amt niederlegte. Die Mitglieder sprachen ihm großen Dank für die bisherige, erfolgreiche Arbeit aus.
Beim Rückblick wurde zum Beispiel an die Durchführung der Hauptversammlung der Bundesorganisation in Gera erinnert oder an die Übergabe des Kinderbuches „Uppo Nalle“ in Deutsch an die Bibliothek und verschiedene Einrichtungen in Gera. Die geplanten Vorhaben der DFG richten sich vor allem auf die weitere Stärkung des Vereins, indem neue Mitglieder gewonnen werden sollen.